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MEIN HUND EIN NERVENBÜNDEL

  • Autorenbild: gesHUNDesLeben Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
    gesHUNDesLeben Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
  • 21. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Mein Hund hat aufgrund seiner Aufzuchtbedingungen und einer traumatischen Geburt ein verletztes Nervenkostüm, was mich seit bald 5 Jahren immer wieder an meine Grenzen gebracht und an gewissen Tagen immer noch bringt.


In diesem Blog berichte ich, wie ein einzigartiges Kombipräparat auf der Basis von Hanf und weiteren natürlichen Inhaltstoffen meinen Hund nach und nach harmonisiert hat, sodass wir doch noch ein entspannteres Leben führen dürfen. Dieses Natur-Präparat ersetzt kein Training (Desensibilisierung) und keinen Gang zum Tierarzt. Endocannabinoidsystem | Homöostase | Nervensystem | Selbstregulation | Cortisol


Hanf in Wasser eingekapselt – Systembiologie trifft moderne Galenik


Ein Hanf-in-Wasser eingekapseltes Produkt (z. B. nano- oder mikroemulgiert) verändert nicht den Wirkstoff an sich, sondern die Art, wie der Körper mit ihm interagiert. Damit wird aus einer traditionell lipophilen Pflanze ein systemisch schneller, präziser und effizienter Regulationsimpuls.


1. Galenische Grundlage: Warum Wasserverkapselung entscheidend ist


Cannabinoide, Terpene und viele sekundäre Pflanzenstoffe aus Hanf sind lipophil. In klassischer Ölform sind sie daher abhängig von:

  • Fettverdauung

  • Gallensäureausschüttung

  • Leberpassage (First-Pass-Metabolismus)


Ein wasserverkapseltes System umgeht diese Limitierungen teilweise oder vollständig:

  • Resorption bereits über Mund- und Darmschleimhaut

  • Deutlich geringerer First-Pass-Effekt

  • Schnellerer Eintritt ins systemische Kreislaufsystem

  • Höhere effektive Bioverfügbarkeit bei geringerer Dosis


Physiologisch bedeutet das: weniger Verlust, weniger Streuung, mehr Zielgenauigkeit.


2. Wirkung auf das Endocannabinoidsystem (ECS) bei hoher Bioverfügbarkeit


Das Endocannabinoidsystem ist ein fein abgestimmtes Regulationsnetzwerk, kein On-Off-Schalter. Eine hohe Bioverfügbarkeit ist deshalb nicht primär „stärker“, sondern präziser.


Vorteile der Wasserverkapselung für das ECS:

  • Schnellerer Kontakt mit CB1- und CB2-Rezeptoren

  • Gleichmäßigere Plasmaspiegel (weniger Peaks)

  • Geringere Überstimulation einzelner Rezeptoren

  • Bessere Anpassung an den individuellen ECS-Status


Das ist entscheidend, da das ECS zustandsabhängig arbeitet: Es reagiert unterschiedlich bei Stress, Entzündung, Schlafmangel, metabolischer Dysbalance oder neuronaler Überlastung.


Ein hochverfügbares System erlaubt dem Körper, exakt so viel Regulation zu nutzen, wie er benötigt.


3. Homöostase: Warum hohe Bioverfügbarkeit hier besonders relevant ist


Die 11 zentralen homöostatischen Prozesse (Nerven-, Immun-, Hormon-, Entzündungs-, Stressregulation etc.) sind zeitkritisch. Viele Dysbalancen entstehen nicht durch Mangel an Wirkstoffen, sondern durch:

  • verzögerte Signalübertragung

  • zu niedrige Konzentration am Wirkort

  • hohe interindividuelle Unterschiede in der Aufnahme


Ein Hanf-in-Wasser-System adressiert genau diese Schwachstellen:

  • schnelle systemische Signalverfügbarkeit

  • geringere Abhängigkeit von Verdauungsleistung

  • höhere Reproduzierbarkeit der Wirkung


Damit eignet sich ein solches Produkt besonders für akute Regulationsanforderungen (Stress, Schlaf, Reizüberflutung, entzündliche Aktivität), aber auch für chronische Balanceprozesse.


4. Entourage-Effekt unter Hochverfügbarkeitsbedingungen


Ein entscheidender Punkt: Der Entourage-Effekt funktioniert nur dann optimal, wenn die beteiligten Stoffe zeitlich und räumlich gemeinsam verfügbar sind.


Wasserverkapselung ermöglicht:

  • synchronisierte Aufnahme von Cannabinoiden und Terpenen

  • geringere fraktionierte Metabolisierung

  • bessere Rezeptor-Co-Aktivierung


Physiologisch bedeutet das: Nicht einzelne Rezeptoren werden angesprochen, sondern ganze Signalnetzwerke (ECS, TRP-Kanäle, PPARs, Serotoninsystem).

Das Ergebnis ist regulatorische Breite statt pharmakologischer Enge.

5. Aminosäuren, Zellstoffwechsel und systemische Effizienz


Während Proteine selbst nicht wasserverkapselt werden, wirkt ein hochverfügbares Hanfsystem synergistisch mit dem Aminosäureprofil von Hanf:

  • ECS-Aktivität beeinflusst Proteinbiosynthese

  • bessere Stressregulation reduziert katabole Prozesse

  • verbesserte mitochondriale Effizienz durch ECS-Modulation


Indirekt unterstützt ein solches Produkt also:

  • Zellregeneration

  • Muskel- und Gewebehomöostase

  • Immunzellfunktion


Nicht durch „Nährstoffzufuhr“, sondern durch Optimierung der Nutzung vorhandener Ressourcen.


6. Neurophysiologie: Schnelle Signalmodulation statt Sedierung


Ein zentraler Vorteil wasserverkapselter Hanfprodukte liegt im Nervensystem:

  • schnellere Passage der Blut-Hirn-Schranke (in niedriger, regulierender Konzentration)

  • feinere Modulation neuronaler Erregbarkeit

  • weniger sedierende Nebenwirkungen


Das ECS wirkt hier als Dämpfungs- und Feinjustierungssystem, nicht als Bremse. Hohe Bioverfügbarkeit erlaubt Mikro-Regulation statt Makro-Eingriff.


7. Sicherheit und physiologische Logik


Ein oft unterschätzter Punkt: Hohe Bioverfügbarkeit bedeutet nicht automatisch höhere Belastung.


Im Gegenteil:

  • geringere notwendige Dosis

  • weniger metabolische Abbauprodukte

  • geringere Leberbelastung

  • bessere individuelle Steuerbarkeit


Das entspricht der physiologischen Logik des ECS: wenig, gezielt, situationsabhängig.


Fazit: Hanf-in-Wasser als logische Weiterentwicklung der Pflanze


Ein Hanf-in-Wasser eingekapseltes Produkt mit sehr hoher Bioverfügbarkeit ist keine Abkehr von der Natur, sondern deren funktionale Präzisierung.


Es verbindet:

  • die systemische Intelligenz der Hanfpflanze

  • mit moderner Bioverfügbarkeits-Technologie

  • und der zentralen Rolle des Endocannabinoidsystems


Das Ergebnis ist kein „stärkeres Hanfprodukt“, sondern ein biologisch kohärentes Regulationswerkzeug, das exakt dort wirkt, wo der Körper Balance benötigt.

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