
Hunde brauchen Führung, kein Training - Es sind ihre Menschen, die Training brauchen
ÜBER MICH
Mein Name ist Jacqueline Kohler, geboren 1966
Der Weg mit Hunden ist für mich kein Trainingskonzept
– er ist ein Weg der Beziehung, der Verantwortung und der persönlichen Entwicklung -
Hunde begleiten mich seit über vier Jahrzehnten. In all diesen Jahren haben sie mir eines immer wieder gezeigt: Verhalten entsteht nicht isoliert. Es ist immer Teil einer Beziehung, einer Stimmung, einer Dynamik zwischen Mensch und Hund.
Viele Herausforderungen im Zusammenleben mit Hunden sind deshalb keine reinen Trainingsprobleme. Sie sind Ausdruck von Unsicherheit, fehlender Orientierung oder unklarer Kommunikation. Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich arbeite nicht in erster Linie am Hund.
Ich arbeite mit dem Menschen.
Denn wenn sich der Mensch verändert, verändert sich fast immer auch der Hund.


MEIN WEG ALS TRAINERIN
Bereits während dem Durcharbeiten der Lerntheorien für die Hundetrainer-Ausbildung merkte ich, dass viele der gängigen Trainingsansätze stark von behavioristischen Lerntheorien geprägt sind.
Verhalten wird dabei häufig über Reize, Belohnung und Konditionierung gesteuert.
Für mich fühlte sich dieser Zugang jedoch nie wirklich stimmig und unnatürlich an. Hunde sind soziale Lebewesen mit einer eigenen Sprache, mit feinen Signalen und mit einem natürlichen Bedürfnis nach Orientierung, Struktur und klarer Führung.
Ich habe mich deshalb entschieden, den klassischen Weg vieler Hundetrainer zu verlassen und meinen eigenen Ansatz zu entwickeln.
Über die Jahre habe ich mich immer wieder bei Trainern weitergebildet, die eine ähnliche Philosophie vertreten. Doch die wichtigsten Lehrer in meinem Leben waren und sind die Hunde selbst. Die Begegnungen mit ihnen, die Herausforderungen und die Erfahrungen, die sie mir geschenkt haben, haben meinen Blick auf Hunde und Beziehungen nachhaltig geprägt.

MEINE PHILOSOPHIE
Wir "lieben" unseren Hund, berücksichtigen aber einfach meistens nicht, wer unser Hund wirklich ist! In meiner Arbeit begegnen mir oftmals Hundebesitzer, die ihren Hund vermenschlichen und dadurch glauben, er denke genauso wie sie. Sie stülpen ihm Emotionen über, die er in Wirklichkeit gar nicht hat. Statt zur erwünschten Nähe führt diese Art zu denken nicht selten zu Distanz und im schlimmsten Fall zu grösseren Problemen in der Beziehung zwischen Mensch und Hund, da auf das Verhalten des Hundes immer wieder unangemessen vermenschlicht reagiert wird! Wird das Verhalten des Hundes immer wieder falsch interpretiert, führen diese „Missverständnisse“ nicht selten zu Verhaltensproblemen beim Hund. Man mag seinen Hund dann zwar lieben, aber man wird ihn niemals als den erkennen und lieben, der er wirklich ist! Wie würden wir uns in einer Beziehung fühlen, in der wir uns nicht als der oder die gesehen fühlen, der wir wirklich sind? Das Ziel meiner Arbeit ist es, dass der Mensch lernt, seinen Hund durch die „hündische Brille“ zu sehen und ihn als den zu sehen, der er wahrhaftig ist. Das „Tier“ im Hund zu sehen, ist die höchste Form von Respekt, die wir unseren Hunden erweisen können. So legen wir ein Fundament für eine wahrhaftig tiefe Verbundenheit und Beziehung. Meine Philosophie in der Arbeit mit Mensch und Hund ist es nicht, dir ein weiteres starres Konzept oder Rezept an die Hand zu geben, und damit all deine Probleme zu lösen, das ist schlichtweg eine Illusion und auch ein Versprechen, dass ich nicht halten könnte. Die Arbeit, vor allem mit Hunden, betrachte ich als einen Prozess, indem Veränderung möglich wird, wenn Du als Mensch mitmachst und offen bist für Neues. Meinungen gibt es so viele wie Hundetrainer und andere Spezialisten, ich möchte nicht eine weitere Nummer oder Meinung sein, die Dir ein theoretisches Rezept an die Hand gibt, sondern Dich begleiten und stärken zu mehr Selbstsicherheit im natürlichen und artgerechten Umgang mit Deinem Hund. Alles was ich an meine menschlichen Kunden weitergebe habe ich in meinem Leben mit meinen Hunden und unzähligen Kundenhunden als Dogsitterin selbst erlebt und erfahren. Alles Theoretische, das im Leben nicht funktioniert und somit für mich ungelebtes Wissen lehne ich ab, da es kein Herz und keine Seele für mich hat. Jede einzelne Herausforderung mit einem meiner Hunde hat mich stärker gemacht und mir eine neue Lebenserfahrung und somit gelebtes Wissen geschenkt. Ich betrachte jeden meiner menschlichen & tierischen Kunden als Individuum, und so ist auch jede Begleitung individuell, wie könnte ich hier einfach ein starres Lern-Konzept anwenden ? In meiner Arbeit sehe ich es in erster Linie als meine Aufgabe, Dir die Natur Deines Hundes näher zu bringen, und so mehr Verständnis zwischen euch zu ermöglichen. Weiter erarbeiten wir durch mehr Verständnis und Selbstwahrnehmung mehr Selbstsicherheit und Vertrauen im Umgang mit Deinem Hund. Was unsere Hunde dringend von uns brauchen ist eine Verhaltensveränderung unsererseits, damit es ihnen leichter fällt, sich an uns zu orientieren und nicht umgekehrt. Hier begleite ich Dich gerne, bist Du bereit für eine Veränderung ?


Persönliche Erfahrung – über 40 Jahre mit eigenen Hunden
Mein erster eigener Hund kam mit 18 Jahren in mein Leben – in einer Zeit, die für mich sehr herausfordernd war.
Ich lebte damals in einer gewaltbelasteten Beziehung und hatte gar kein Selbstvertrauen. Dieser Hund hat mir im wahrsten Sinne des Wortes das Leben gerettet.
Obwohl in meinem Wohnhaus keine Hunde erlaubt waren, habe ich ihn zu mir geholt. Diese Entscheidung hat mein Leben verändert. Sie machte mich frei – frei von Angst und frei, meinen eigenen Weg zu gehen.
Rückblickend war genau dieses Erlebnis der Beginn meines heutigen, selbstbestimmten Weges.
Seit über 40 Jahren begleiten mich eigene Hunde durch mein Leben – durch Freude, Herausforderungen und persönliche Entwicklung. Jeder einzelne von ihnen hat mir etwas gezeigt: Dass Verhalten immer auch ein Spiegel unserer eigenen Emotionen, Muster und Reaktionen ist. Meine Hunde haben massgebend zu mehr Selbstbewusstsein beigetragen und sie haben mich gelehrt, Grenzen zu setzen und Respekt einzufordern.
Professionelle Arbeit – über 20 Jahre Erfahrung
Vor über 20 Jahren begann ich, meine Erfahrung mit Hunden auch beruflich weiterzugeben – zunächst im Hundesitting und später im Hundecoaching.
In dieser Zeit habe ich mit vielen unterschiedlichen Hunden gearbeitet, darunter auch mit sehr herausfordernden Charakteren. Gleichzeitig durfte ich viele Menschen begleiten, die mit ihrem Hund an ihre eigenen Grenzen gestoßen waren.
Diese Arbeit hat mir eines sehr deutlich gezeigt:
Ein Hund ist kein Übungsobjekt.
Er ist ein soziales Lebewesen – ein Beziehungspartner, der uns spiegelt, herausfordert und uns oft sehr ehrlich zeigt, wo wir selbst stehen.
Viele Veränderungen in der Mensch-Hund-Beziehung beginnen deshalb nicht beim Hund, sondern beim Menschen.
In meiner Arbeit unterstütze ich Menschen dabei,
die Signale ihres Hundes besser zu verstehen, ihre eigene innere Haltung zu reflektieren und ihre Emotionen bewusster zu regulieren.
So können Vertrauen, Selbstsicherheit und innere Ruhe entstehen – die Grundlage für ein stabiles Zusammenleben mit Hund.


WAS MEINE KUNDINNEN UND KUNDEN SAGEN
Viele Menschen, die zu mir kommen, waren meistens in der Welpenspielgruppe, im Junghundekurs, weil sie VON ANFANG AN alles richtig machen wollten. Sie haben danach auch bereits mehrere andere Hundeschulen oder Privattrainer ausprobiert.
Meistens sind sie nach kurzer Zeit bei mir überrascht, wie schnell sich bei ihnen und ihrem Hund Fortschritte zeigen, die sie bis dahin nicht annähernd erreicht hatten.
Das freut mich sehr – Viele zufriedene Kundinnen und Kunden schätzen meinen ehrlichen, direkten und persönlichen Ansatz und die nachhaltigen Ergebnisse.
WARUM ICH DAS MACHE
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Beziehung zum Hund nicht so läuft,
wie man es sich wünscht.
Und ich weiß, wie befreiend es ist, wenn sich das Verständnis füreinander endlich einstellt – auf ganz natürliche Weise, mit ehrlichen Worten,
klaren Grenzen und deshalb aber nicht mit weniger Herz.
Mein erster Hund hat mir das Leben gerettet, und seit dieser Erfahrung wuchs in mir stetig das innere Bedürfnis Menschen mit ihren Hunden in eine tiefere Beziehung und zu mehr Verständnis zu begleiten.
Wenn Dir Dein Hund zum ersten mal diesen Blick schenkt, weil er sich von Dir auf hündischer Ebene ganz ohne Bestechung verstanden fühlt,
dann wirst Du wissen, wovon ich spreche.


