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DEMENZ KATZE CBD | Katzendemenz bei alten Katzen

  • Autorenbild: gesHUNDesLeben Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
    gesHUNDesLeben Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
  • 21. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Warum sie ständig fressen wollen – persönliche Erfahrung & sanfte Unterstützung



Wenn Katzen sehr alt werden – persönliche Beobachtungen aus dem Alltag


Meine Katze wird im Juni 2026 stolze 18 Jahre alt. Seit fast 15 Jahren begleite ich sie – wie auch meine anderen Katzen – konsequent mit Naturheilkunde, ganzheitlicher Unterstützung und hochwertiger, natürlicher Ernährung.


In all diesen Jahren war sie kein einziges Mal beim Tierarzt (Notfallmedizin war Gott sei Dank nie nötig) aus der Überzeugung heraus, dass präventive Begleitung, frühzeitige Unterstützung und artgerechte Versorgung der nachhaltigere Weg zu Gesundheit und einem guten Alter sind.


Diese Haltung hat sich für mich immer wieder bestätigt: Ein stabiler Organismus, ein gut reguliertes Nervensystem und eine passende Ernährung sind aus meiner Sicht die wichtigste Basis dafür, dass Tiere überhaupt alt werden können.


Die Veränderungen, die ich heute bei meiner Katze beobachte, sind daher keine Folge chronischer Erkrankungen, sondern Ausdruck eines sehr hohen Lebensalters. Genau deshalb war mir wichtig, auch diesen Abschnitt ihres Lebens achtsam, sanft und unterstützend zu begleiten – ohne invasive Diagnostik, aber mit viel Beobachtung und Erfahrung.


Als Tiertherapeutin begegne ich diesem Thema auch immer häufiger im Austausch mit anderen Katzenhaltern. Deshalb möchte ich meine Erfahrung teilen.


Katzendemenz – ein klinisch bekanntes, aber wenig erforschtes Phänomen


Auch wenn der Begriff Demenz bei Katzen wissenschaftlich noch nicht eindeutig definiert ist, wird heute von einer kognitiven Dysfunktion bei Katzen (Feline Cognitive Dysfunction, FCD) ausgegangen.


Typische Anzeichen können sein:

  • Desorientierung

  • veränderter Schlaf-Wach-Rhythmus

  • vermehrte Vokalisation

  • innere Unruhe

  • Unsauberkeit

  • verändertes Sozial- und Fressverhalten


Gerade das ständige Fressen-Wollen ist ein sehr häufig berichtetes Symptom.


Warum wollen demente Katzen ständig fressen?


Aus meiner Sicht – und gestützt durch physiologische Zusammenhänge – ist dieses Verhalten multifaktoriell:


1. Gestörte Hunger- und Sättigungsregulation

Mit zunehmendem Alter können zentrale Steuerungsmechanismen im Gehirn, insbesondere im Hypothalamus, aus dem Gleichgewicht geraten. Das Sättigungsgefühl setzt verzögert ein oder bleibt aus.


2. Gedächtnis- und Kontextverlust

Viele Katzen vergessen schlicht, dass sie gerade gefressen haben. Der Napf wird zum Orientierungspunkt, nicht zur Erinnerung.


3. Fressen als emotionale Stabilisierung

Fressen wirkt beruhigend. Bei innerer Unruhe oder unterschwelliger Angst kann es zu einer Art Selbstregulation werden.


4. Sensorischer Abbau

Geruchs- und Geschmackssinn lassen im Alter nach. Die Katze sucht häufiger sensorische Bestätigung.

Wichtig: Dieses Verhalten ist nicht manipulativ, sondern Ausdruck einer veränderten Wahrnehmung.


Meine Entscheidung: sanfte Unterstützung statt Diagnostik


Mit bald 18 Jahren wollte ich meiner Katze keine weiteren Untersuchungen mehr zumuten. Mir war wichtig, ihre Lebensqualität zu verbessern, ohne ihren Organismus zu belasten.


Ich habe mich für ein wasserbasiertes CBD-Präparat in Nanopartikel-Form entschieden, das zusätzlich ausgewählte Pflanzenstoffe enthält. Für mich steht dabei nicht ein Produktname im Vordergrund, sondern das Funktionsprinzip und die Zusammensetzung.


Warum genau diese Form der Unterstützung?

  • wasserbasiert → keine Fettverstoffwechselung nötig

  • Aufnahme über die Mundschleimhaut

  • keine Terpene → für Katzen geeignet

  • Nanopartikel-Technologie → hohe Bioverfügbarkeit


Wie diese Kombination kognitiv unterstützen kann


Die beobachtete positive Veränderung meiner Katze – sie wirkt klarer, weniger verwirrt und emotional stabiler – lässt sich gut über die Inhaltsstoffe erklären:


Verbesserte Durchblutung & neuronale Energie

  • Ginkgo biloba unterstützt die zerebrale Durchblutung

  • Coenzym Q10 verbessert die mitochondriale Energieversorgung


Unterstützung der Neurotransmitter

  • Tyrosin als Vorstufe von Dopamin und Noradrenalin

  • Citicolin (CDP-Cholin) für Acetylcholin, wichtig für Gedächtnis und Orientierung

  • Vitamin B6 als Kofaktor der Neurotransmittersynthese


Stress- und Angstregulation

  • Rhodiola rosea, Eleuthero und Roter Ginseng wirken adaptogen und stabilisierend


Gedächtnis & neuronaler Schutz

  • Bacopa monnieri unterstützt Lern- und Gedächtnisprozesse langfristig


Wachheit in sehr milder Form

  • Paullinia cupana (Guarana) und Kola-Nuss in sehr niedriger Dosierung können mentale Präsenz fördern, ohne zu überreizen


In Kombination mit CBD, das neuroinflammatorische Prozesse dämpfen und angstlösende Eigenschaften haben kann, entsteht eine ganzheitliche Unterstützung.


Meine Erfahrung im Alltag


Seit der Gabe dieses Kombipräparats:

  • wirkt meine Katze weniger verloren

  • zeigt weniger suchendes Verhalten

  • ist emotional ausgeglichener

  • bleibt sozial präsent


Das Fressverlangen ist nicht vollständig verschwunden – und das erwarte ich auch nicht. Aber es hat seinen panischen Charakter verloren.


Fazit: Lebensqualität, Würde und Begleitung im hohen Alter


Katzendemenz ist kein Zustand, den man „reparieren“ kann. Aber man kann die Lebensqualität deutlich verbessern.


Sanfte, gut durchdachte Unterstützung kann:

  • innere Unruhe reduzieren

  • Orientierung erleichtern

  • emotionale Sicherheit geben


Dieser Artikel ist kein Heilversprechen, sondern ein Erfahrungsbericht – aus tiertherapeutischer Sicht und aus Liebe zu einer sehr alten Katze.


Rechtlicher Hinweis & Abgrenzung

Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich persönliche Erfahrungen aus meiner Arbeit und aus dem Zusammenleben mit meiner eigenen Katze.


  • Es handelt sich nicht um Heilaussagen oder Heilversprechen.

  • Die beschriebenen Effekte sind individuelle Beobachtungen und nicht verallgemeinerbar.

  • Genannte Pflanzenstoffe und Substanzen ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

  • Bei gesundheitlichen Fragen oder Erkrankungen wenden Sie sich bitte an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.


Ich nenne bewusst keine Produktnamen. Wenn Interesse an den verwendeten Inhaltsstoffen oder am grundsätzlichen Ansatz besteht, können Informationen gerne persönlich bei mir angefragt werden.

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